SPD: Über Schulpolitik gemeinsam reden
SCHWALMTAL (ago)
Der neue Vorstand der Schwalmtaler SPD hat sich gegenüber dem alten nur geringfügig verändert.
Der Vorsitzende Dr. Marco Kuhn wurde einstimmig wieder gewählt. Seine neue Stellvertreterin ist die bisherige Kassiererin Heike Pesch. Sie löst Siegfried Feyen ab, der aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte. Geschäftsführerin bleibt Hanna Poral.Kassierer wurde Heinz Nickel.
Auch die Beisitzer Christian Pesch, Jan Dornseifer, Bruno Patock und Helmut Hyzak
wurden wiedergewählt. Der Posten des Schriftführers bleibt bis auf weiteres unbesetzt.
Politisch bestimmendes Thema für die SPD- allerdings landesweit-ist die Parteireform.
Mit Udo Schiefner und Monika Ruff-Händelkes vom Kreisvorstand diskutierten
die Schwalmtaler Sozialdemokraten über die Öffnung der Partei für Nicht-Mitglieder.
Der Tenor war eindeutig: Die Öffnung für Fachleute, die möglicherweise auch nur
noch nicht SPD Mitglied werden wollen, wird begrüßt. „Das haben wir im Kreis auch schon,
in Kempen und Niederkrüchten gibt es Sachkundige Bürger in den Räten, die nicht der Partei angehören",
sagte Schiefner. Zu weit geht ihm und den Schwalmtalern aber der Vorstoß, Nicht Mitgliedern
auf Versammlungen gleiche Rechte einzuräumen wie Genossen.
„So könnte eine Partei sogar unterwandert werden", warnte der Kreis-Vorsitzende.
Lokal beherrschendes Thema ist für die SPD die Schulpolitik. Man solle nicht warten,
bis Nachbarorte entscheiden, wie die Weichen zu stellen sind, befand die Versammlung.
Die Schwalmtaler gaben Schiefner mit auf den Weg, er möge für den Kreistag einen Antrag vorbereiten,
dass der Kreis alle Städte und Gemeinden an einen Tisch holen und ein Gespräch moderieren solle,
in dem man gemeinsam daran arbeite, wie die Schullandschaft bei den weiterführenden Schulen im Kreis künftig aussehen soll.

