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Schwalmtal Freitag, 30. September 2011

SPD: „CDU in der Realität angekommen"


SCHWALMTAL (biro)
Auch der Orts­verein der SPD Schwalmtal will über die Einrichtung einer Sekun­därschule im Grenzland diskutie­ren.
Die Schwalmtaler CDU hatte angeregt, einen entsprechenden Antrag in den Rat einbringen zu wollen,
sobald die Gesetzeslage für die Bildung der neuen Schulform geschaffen ist
- was Ende des Jahres der Fall sein dürfte (die KP berichte­te).
„Die Probleme sind seit langem bekannt. Es hat gedauert,
aber die CDU scheint endlich in der Realität anzukommen",
so kommentierte Dr. Marco Kühn, Vorsitzender der Schwalmtaler SPD, gestern die Überlegungen der CDU,
gemein­sam mit den Nachbarkommunen Niederkrüchten und Brüggen nach einer Lösung
zur Weiterentwick­lung der Schullandschaft im West­kreis zu suchen.
Das sei ein richti­ger Schritt in die richtige Richtung.
Nachdem sich die CDU bislang trotz zurückgehender Schülerzah­len
an das bestehende Schulsystem geklammert habe, sei es zu begrü­ßen,
dass sich nunmehr offenbar diejenigen durchgesetzt hätten, die sich der Realität stellen,
teilte Kühn mit. Ausdrücklich bekräftigte er noch einmal die Bereitschaft der Schwalmtaler SPD,
an einer partei­übergreifenden Lösung in den Ge­meinden des Westkreises mitzuwir­ken.

„Unser Anliegen ist klar, wir wollen in Schwalmtal wie im West­kreis ein längeres gemeinsames Lernen ermöglichen.
Das kann nur mit der Bildung einer Sekundär­schule erreicht werden.
In Abstim­mung mit unseren Nachbarge­meinden können wir so ein noch leistungsfähigeres,
qualifizierteres und damit zukunftsorientiertes Schulangebot schaffen, das kein Kind zurück lässt".

Damit werde die richtige Antwort auf den heute bereits erkennbaren Schülerrückgang
und die steigende Nachfrage nach einem durchlässi­gen und modernen Schulangebot gegeben.
Dem auch von vielen Schwalmtaler Eltern und Schülern geäußerten Wunsch,
ein längeres gemeinsames Lernen zu ermögli­chen, könne damit entsprochen werden, so Kühn.
Was auf Landes­ebene erreicht worden sei, müsse nunmehr auch auf kommunaler Ebene erreicht werden:

eine partei­übergreifende Lösung für eine zu­kunftsweisende Schullandschaft.