SPD Schwalmtal: Nachrichten und Informationen

Fraktion AKTUELL

< Feuerwehr Dilkrath feiert 100-jähriges Bestehen
Schwalmtal Donnerstag, 29. April 2010

Supermarkt-Entwurf soll nachgebessert werden


SCHWJALMTAL (biro)

Der Architekt des
geplanten Edeka-Supermarkts auf dem Gelände der ehemaligen Krautfabrik in Waldniel
hat sich im
Planungsausschuss der Gemeinde gegen die Bezeichnung „Schuhk
ar­ton" für den Neubau verwehrt.
Er habe versucht, „in diese Wunde der Stadt ein Gebäude zu legen, das für alle eine Bereicherung ist", so Nor­bert Jakobs.
Es handele sich dabei weniger um einen Karton als um „zwei Gebäudeteile, die ineinander verschachtelt sind".


In einer Präsentation stellte Ja­kobs den Entwurf von allen Seiten vor. Es handele sich um eine „ziem­lich straighte Architektur
mit auflo­
ckernden Elementen", warb Noerbert Bienen von der Projektentwicklungs GmbH aus Mönchen­gladbach
im Ausschuss für den Ent­
wurf. Die Flächenvorgabe sei für ei­nen Frischemarkt dieser Größen­ordnung nicht ideal,
der Investor müsse „auf einige Rendite verzich­ten". Andere Interessenten seien im Vorfeld schon abgesprungen, nun

gehe es doch darum, mit Edeka ge­meinsam eine Lösung zu finden. Die Fraktionen nahmen die Vorstel­lung des Entwurfs gelassen hin.
Die
„Bauchschmerzen", die er beim ersten Anblick der Pläne gehabt habe, hätten sich relativiert, so Dr. Hermann-Josef Welters (SPD),
„aber schön ist das Ding immer noch nicht". Jürgen Heinen (Grü­ne), dessen Fraktion sich stets ge­gen den Standort Krautfabrik ge­wehrt hatte,
lobte: „Das, was Sie da
gemacht haben, ist das Maximale, was Sie da rausholen können - nur ist es an der falschen Stelle."
Tho­mas Hurtmanns (CDU) erinnerte an das Gutachten zum Standort, das eben die Krautfabrik als ideal darstellte, „insofern brauchen wir uns nicht mehr über den Standort zu streiten".

Acht Meter hohe Wand?

Hans-Dieter Heinrichs (FDP) kri­tisierte die Höhe des Markts auf der Seite zur Neustraße hin. „Dort tut sich vor dem Betrachter dann eine

mindestens acht Meter hohe Wandauf- das können wir auf keinen Fallmittragen." Bernd Gather von derGemeindeverwaltung erinnerte an die alte Krautfabrik, die ebensohoch gewesen sei, woraufhin Hein­richs abwinkte: „Die hatte aber Gie­bel! Dem Plan zufolge hätten wirdort bald eine acht oder neun Meterhohe Wand ohne jegliche Struktur!"In Sachen Höhenabwicklung,schaltete sich der Architekt ein,brauche man eben manchmal eine„selbstbewusste Haltung, um so et­was durchzusetzen". Und Investor Ulrich Grünter erklärte, der Markt müsse großzügig angelegt sein, „damit der Hausfrau beim Einkau­fen nicht die Decke auf den Kopf fällt". Ausschussvorsitzender Lo­thar Höckendorf (CDU) stellte klar:„Wir sollten im Beschlussvorschlag festhalten, dass noch Nachbesse­rungsbedarf bei der Höhe besteht."Gegen die Änderung des Bebau­ungsplanes stimmten schließlichdie Grünen, bei der SPD gab es zwei Enthaltungen


Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.